Ich gucke auf, nicht überrascht.
Wir haben auf FB noch 111 gemeinsam per Freunde, unsere intensive Fotofreundschaft hat so seine Spuren hinterlassen.
Seit ich unsere Freundin endlich endgültig beendet habe, wird ich noch fast täglich mit dir konfrontiert.
Menschen fragen mir wo du bist, und ich Frage mich, was für eine Geschichte du erzählst.
Ich sage, wir reden nicht mehr miteinander und das ist genug.
Ja, sagst du *** hat geschrieben, auf Facebook, das sie Angst hat, mit Krebs diagnostiziert und weißt nicht wie es weiter geht.
Und H hat darauf geschrieben, habe sie CH auf CH gehabt, aber alles ist wieder gut, also, keine Angst. 🤔
Wir beide sind uns einig dass so eine Antwort wirklich sehr unpassend ist.
Kein Anteilnahme, keinen Anstand, nur ich ich.
Wir reden nicht ein bisschen. Eigentlich k.tze ich die Menschen aus, die sagen, stell dich nicht an, es wird schon.
Wir wissen, es wird nicht.
Ich atme tief durch.
H ist inzwischen nur noch meine Stalkerin.
Und da kommt einen Tag, dann wird sie jemand neben ihr brauchen.
Und ich würde nichts sagen.
10 Jahre her habe ich es mal gesagt, wenn so oft so viele Freunden von dir weg rennen, dann musst du dich mal fragen, wer das wirkliche Problem ist.
Wer sein Herz in schwierige Situationen nicht öffnet, muss sich nicht wundern, wenn er, oder sie, immer einsam ist.