Du bist wach.
Die Angst Zustände sind in der Nacht noch schlimmer als in der Tag.
Weinen, Wut, aus Bett wollen, nicht können, keine extra Tabletten und nichts trinken wollen, können.
Du machst es so schwer für dich selbst, und das ist echt nicht nötig. Es ist so hart, wen du so leidest.
Du kannst nicht mehr. Ich verstehe dich sehr gut.
Ich möchte so gerne, das du die letzte Zeit ohne zu viel Streit verbringen kannst.
Die Möglichkeiten sind da.
Der Kaffeeklatsch mit H-W, gestern, war gut.
Ich könnte sogar eine andere Perspektive annehmen.
Ich muss, auch hier, nicht mit dir streiten, aber dich begleiten.
Wenn du Angst hast für neue Medikamente, dann muss ich dir nicht zwingen.
Warum sollte ich
Du kannst selbst bestimmen, was du möchtest.
Obwohl ich immer mehr zweifle, ob du wirklich noch selbst entscheiden kannst.
Schläfst du mal auf dem Sofa weiter, sagst du, dann höre ich noch ein Hörbuch.
Ich liege hier, ganz wach.
Meine Gedankenkarussell dreht.
Der erste Straßenbahn fährt vorbei
Es ist Montag.
Das Leben geht weiter. Ob wir wollen oder nicht.
Ich habe doch noch etwas schlafen können. Und das Morgen Programm ist durch, du bist gewaschen und müde.
Ich sehe wie du kämpfst, und ich sage dir nochmals, das das nicht sein muss.
Doch, das muss, sagst du. Und ich verstehe es, auch wenn es weh tut.
Ich gehe gleich einkaufen.
Und heute Abend ist wieder Supervision. Das ist gut, dann plane ich mal wieder ein Dienst.
Interessant wie die Gespräche wie gestern mir aufbauen können. Ich fühle mich wieder stärker. Nur heute Nacht, dann hat die Realität mich tatsächlich eingeholt.
Es tut mir sehr leid, dir langsam an gehen zu lassen. Aber ich würde alles tun, um es so ruhig wie möglich verlaufen zu lassen. Geht das, ohne das ich mich selbst verliere?